Wissenschaft

Rauchen: Erhöhtes Risiko für Hirnblutung bei Frauen (Ärztezeitung, 17.08.16)

Im Vergleich zu Männern haben Frauen, die rauchen, ein deutlich erhöhtes Risiko für Subarachnoidalblutungen. Je mehr sie rauchen, umso höher ist das Blutungsrisiko, wie aus einer finnischen Studie hervorgeht.
HELSINKI. Frauen haben per se ein erhöhtes Risiko für Subarachnoidalblutungen (SAB). Um den Effekt des Rauchens auf die SAB-Entstehung zu prüfen, werteten finnische Wissenschaftler um den Gesundheitsforscher Dr. Joni Valdemar Lindbohm von der Universität von Helsinki Daten der prospektiven bevölkerungsgestützten Studie FINRISK aus, in der seit 1972 alle fünf Jahre per Umfrage und klinischer Untersuchung Daten erhoben werden (Stroke 2016; 47:1975-1981).
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Raucher verlieren Zähne früher (16.11.15)

Raucher haben ein deutlich höheres Risiko als Nichtraucher, ihre Zähne in früheren Jahren zu verlieren, wurde in der Potsdamer EPIC-Studie ermittelt. Das Risiko ist bei weiblichen Rauchern 2,5-fach erhöht und damit etwas niedriger als bei männlichen Rauchern mit einem 3,6-fach erhöhtem Risiko. Quelle: Dietrich T et al. (2015) J Dental Res. DOI: 10.1177/0022034515598961. Die DGNTF fühlt sich in ihrer Forderung bestätigt, Tabakentwöhnung als Kassenleistung einzuführen.

Passivrauch belastet Kinder mit Asthma (06.11.15)

ROCHESTER. Bei Kindern mit Asthma sollten Ärzte - durch Befragen und auch durch Cotininmessungen - die Exposition gegenüber Passivrauch klären. Dazu fordern Ärzte um Zhen Wang von der Mayo Clinic in Rochester auf. Unter anderem war die Wahrscheinlichkeit, wegen des Asthmas stationär aufgenommen zu werden, für Kinder, bei denen die Eltern oder andere Familienmitglieder zu Hause rauchten, fast doppelt so hoch wie für Asthmakinder ohne diese Belastung (OR = 1,85). Kinder müssen noch besser vor dem Tabakrauch geschützt werden, fordert die DGNTF.

http://www.annallergy.org/article/S1081-1206(15)00523-2/abstract