Fritz Lickint-Medaille

Die Deutsche Gesellschaft für Nikotin- und Tabakforschung verlieh im Jahre 2010 erstmalig ehrenhalber die Fritz Lickint-Medaille für hervorragende Leistungen und nennenswerte berufs- und gesellschaftspolitische Aktivitäten von Personen, die sich unermüdlich im Bereich Rauchen und Gesundheit, Nichtraucherschutz, Nikotin- und Tabakforschung, Tabakkontrolle oder Prävention engagieren.

Mit der Vergabe der Medaille durch die DGNTF soll an Fritz Lickint erinnert werden, der sich Zeit seines Lebens immer in den Dienst der Gesundheit gestellt und zu seinen Lebzeiten für seinen hohen persönlichen Einsatz als Arzt und Aufklärer für die Patienten, die Bevölkerung und für die zu informierende Ärzteschaft über die Gefahren des Tabaks keinen gebührlichen Dank und keine angemessene Anerkennung erfahren hat. Ihm zu Ehren verleiht die DGNTF die Medaille. Die Fritz-Lickint-Medaille wird in unregelmäßigen Abständen vergeben.

Die Fritz-Lickint-Medaille wurde bisher vergeben an:

Prof. Dr. med. Friedrich J. Wiebel, Bundesvorsitzender des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V. (ÄARG), München (2010)

Prof. Dr. med. Dennis Nowak, Direktor des Instituts und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München (2011)

Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Wasem, Inhaber des Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhls für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen (2012)

Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord), Kiel (2013)

Prof. Dr. med. Dr. hc mult. David Groneberg, Direktor des Instituts für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin der Goethe-Universität Frankfurt a. M. (2014)