Aktuelles

"Kein Platz für giftige Botschaften!" (Ärztezeitung, 01.06.16)

"Stoppt Tabakwerbung jetzt": Der Weltnichtrauchertag rückt das Tabakwerbeverbot in den Fokus. Das geht den Unterstützern nicht weit genug - wie auch dem Ärztetag.

BERLIN. "Rauchen sollte kein Lebensgefühl sein, sondern es muss als das gesehen werden, was es ist: Ein enormes Gesundheitsrisiko mit Todespotenzial": Das sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler zum Weltnichtrauchertag. Es gebe keinen Grund kann, beim Kampf gegen den blauen Dunst Entwarnung zu geben. weiterlesen

Mortler fordert: Tabakwerbung schnell verbieten (20.05.16)

Heute treten schärfere Regeln für die Tabakindustrie in Kraft. Das ist nur ein erster Schritt für die Drogenbeauftragte: Sie will Tabakwerbung bis 2020 verbieten.

BERLIN. Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) macht Druck bei der Einführung eines Werbeverbotes für Tabakprodukte. Zum Inkrafttreten schärferer Regeln für das Drucken von Schockbildern auf Zigarettenschachteln forderte Mortler, das geplante Werbeverbot nicht aufzuschieben.

"Wenn ich alleine hätte entscheiden können, wäre das Werbeverbot spätestens 2018 gekommen. Dass es jetzt 2020 geworden ist, war schon ein Kompromiss", sagte die CSU-Politikerin der Passauer Neuen Presse" (Freitag). "Ich kämpfe dafür, dass er nicht wieder aufgeschnürt wird. Das Inkrafttreten darf nicht weiter aufgeschoben werden." weiterlesen

Zigarettenwerbung auf Plakaten und im Kino soll verboten werden (09.04.16)

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will Zigarettenwerbung auf Plakaten und im Kino bis zum Jahr 2020 verbieten. Der entsprechende Gesetzentwurf werde in Kürze im Kabinett behandelt, sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. weiterlesen

Bilder auf Tabakwaren werden größer (25.02.16)

Berlin (dpa) - Auf Zigarettenschachteln in Deutschland muss künftig mit großformatigen Schockfotos vor den Gefahren des Rauchens gewarnt werden. Ein Gesetz, das der Bundestag am Donnerstag (25. Februar) verabschiedet hat, verpflichtet die Hersteller dazu, ab Mai zwei Drittel ihrer Verpackungen für Warnbilder und aufklärende Texte zu reservieren. weiterlesen

Schockbilder auf Zigarettenschachteln beschlossen (16.12.15)

Berlin (dpa) - Raucher müssen sich vom kommenden Frühjahr an auf Schockfotos und größere Warnhinweise auf Zigarettenschachteln einstellen. Von Mai 2016 an sollen zwei Drittel der Vorder- und Rückseite von Zigaretten- und Drehtabak-Verpackungen für kombinierte Warnbilder und aufklärende Texte reserviert sein - weit mehr als bisher schon. weiterlesen

Raucher verlieren Zähne früher (16.11.15)

Raucher haben ein deutlich höheres Risiko als Nichtraucher, ihre Zähne in früheren Jahren zu verlieren, wurde in der Potsdamer EPIC-Studie ermittelt. Das Risiko ist bei weiblichen Rauchern 2,5-fach erhöht und damit etwas niedriger als bei männlichen Rauchern mit einem 3,6-fach erhöhtem Risiko. Quelle: Dietrich T et al. (2015) J Dental Res. DOI: 10.1177/0022034515598961. Die DGNTF fühlt sich in ihrer Forderung bestätigt, Tabakentwöhnung als Kassenleistung einzuführen.

Passivrauch belastet Kinder mit Asthma (06.11.15)

ROCHESTER. Bei Kindern mit Asthma sollten Ärzte - durch Befragen und auch durch Cotininmessungen - die Exposition gegenüber Passivrauch klären. Dazu fordern Ärzte um Zhen Wang von der Mayo Clinic in Rochester auf. Unter anderem war die Wahrscheinlichkeit, wegen des Asthmas stationär aufgenommen zu werden, für Kinder, bei denen die Eltern oder andere Familienmitglieder zu Hause rauchten, fast doppelt so hoch wie für Asthmakinder ohne diese Belastung (OR = 1,85). Kinder müssen noch besser vor dem Tabakrauch geschützt werden, fordert die DGNTF.

http://www.annallergy.org/article/S1081-1206(15)00523-2/abstract

Sterbebegleitung in der Pflege (05.11.15)

Sterbebegleitung wird ausdrücklicher Bestandteil des Versorgungsauftrags der sozialen Pflegeversicherung. Darauf einigte sich nun der Bundestag, um die Betreuung todkranker Menschen zu verbessern. Das betrifft auch viele durch den Tabakkonsum an Karzinomen erkrankte Patienten, daher unterstützt die DGNTF diesen Vorstoß.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/7567498/bundestag-beschliesst-bessere-versorgung-fuer-sterbende.html

Totales Tabakwerbeverbot geplant (04.11.15)

Berlin (dpa) - Die Außenwerbung für Tabak soll nach den Plänen der Bundesregierung spätestens ab Sommer 2020 verboten werden. Das berichtet die «Rheinische Post» unter Berufung auf ein Papier des Verbraucherschutzministeriums. Die DGNTF unterstützt diese Forderung mit Nachdruck.

http://www.t-online.de/nachrichten/id_75995254/bundesregierung-fuer-tabak-werbeverbot-auf-plakaten-und-in-kinos.html

Initiative Klageverfahren: Verfahren erreicht Landessozialgericht (August 2015)

Die ersten Klagen zur Durchsetzung der Kostenerstattung von ärztlichen Raucherentwöhnungstherapien wurden vor dem Sozialgericht Schleswig verhandelt. Nun geht es in die Berufung am Landessozialgericht.

Weitere Informationen zur Initiative Klageverfahren finden Sie hier.

Neue S3-Leitlinie Tabak online (März 2015)

Die S3-Leitlinie zum Screening, der Diagnostik und der Therapie von tabakbezogenen Störungen ist fertiggestellt und wurde von der AWMF und der DG-Sucht online gestellt. Lesen Sie hier.

Rechtliches Gutachten veröffentlicht (Januar 2015)

Die Sucht- und Drogen-beauftragte des Landes Schleswig-Holstein, Frau Angelika Bähre, hat zur Klärung der Frage nach der Verfassungsmäßigkeit einer aktuell noch fehlenden Kostenübernahme von Raucherentwöhnungstherapien durch die Gesetzliche Krankenversicherung beim Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord, Kiel) ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben.

Weitere Informationen sowie das Gutachten als Download finden Sie hier.

Willkommen auf den Seiten der
Deutschen Gesellschaft für Nikotin- und Tabakforschung e. V. (DGNTF)!

Die Deutsche Gesellschaft für Nikotin- und Tabakforschung e.V. (DGNTF) wurde 1998 gegründet. Als wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft beschäftigen wir uns seitdem zum einen mit den Themen Rauchprävention & Tabakentwöhnung. Wir unterstützen Projekte und Initiativen oder führen diese selbst durch. Wir entwickeln praxisrelevante Konzepte und bieten Fort- und Weiterbildungen an. Zum anderen steht für uns die Förderung von Forschung & Engagement im Vordergrund. Wir beteiligen uns an medizinisch-wissenschaftlichen Kongressen, Konferenzen und Tagungen. Für langjähriges Engagement im Bereich Rauchen und Gesundheit verleihen wir die Fritz-Lickint-Medaille. In Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen vergeben wir zudem den Fritz-Lickint-Förderpreis.