Aktuelles

1. Herbsttagung der DGNTF

MIttwoch, 27. September 2017
14.30-17.00 Uhr in Frankfurt
Termin bitte vormerken!

E-Zigaretten: Plädoyer für einen Richtungswechsel in der Präventionspolitik (05.04.17)

Berlin – Bisher erkennen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Vertreter der Gesundheitspolitik E-Zigaretten nicht als Ausstiegsmittel aus dem Tabakkonsum an. In seinem Buch „Die E-Zigarette, Geschichte – Gebrauch – Kontroverse“ erklärt der Sozialwissenschaftler Heino Stöver von der Frankfurt University of Applied Sciences, warum Forschung den Streit um die E-Zigarette nicht schlichten wird. Zusammen mit dem Gesundheitswissenschaftler und Journalisten Dietmar Jazbinsek stellte er auf einer Pressekonferenz in Berlin drei politische Maßnahmen vor, die die E-Zigarette als Entwöhnungsinstrument stärken sollen.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) teilen die Auffassung, dass E-Zigaretten keine gesundheitlich unbedenklichen Produkte sind und die langfristigen gesundheitlichen Folgen erst in einigen Jahren zuverlässig beantwortet werden können. „Die Tatsache, dass E-Zigaretten eine gesündere Alternative zur konventionellen Tabakzigarette darstellen und im Sinne der Harm-Reduction Gesundheitsrisiken minimieren können, bleibt hier unbeachtet“, kritisiert Stöver in seinem Buch. Den Fokus auf die Gesundheitsgefahren können Stöver und Jazbinsek nicht nachvollziehen. Auf dem Informationsportal „rauchfrei“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) würden ebenfalls keinerlei Vorteile der E-Zigarette benannt. Dass sich der Umstieg von Tabak auf Dampf nicht lohne, sei definitiv die falsche Botschaft, betont Stöver.
(Quelle: aerzteblatt.de) weiterlesen

Jeder siebte Deutsche stirbt am Rauchen (06.04.17)

BERLIN. Zuerst die schlechte Nachricht: Während weltweit jeder zehnte Todesfall auf den Konsum von Tabak zurückzuführen ist, ist es in Deutschland sogar jeder siebte. Diese Zahlen nennt eine internationale Expertengruppe im Fachmagazin "The Lancet". Für die Studie waren Daten der "Global Burden of Disease Study" ausgewertet worden.

(Quelle: Ärzte Zeitung online, 06.04.2017) weiterlesen

Bereits eine Zigarette pro Tag ist schädlich (20.03.17)

In einer Kohortenstudie mit 290.215 Teilnehmern konnte nachgewiesen werden, dass bereits das Rauchen einer Zigarette pro Tag langfristig mit einem erhöhten Sterberisiko einhergeht. Bei lebenslanger Beschränkung auf weniger als eine Zigarette am Tag lag das Mortalitätsrisiko innerhalb des Beobachtungszeitraumes von 6 Jahren um 64%, bei ein bis zehn Zigaretten um 87% höher als bei Nichtrauchern.
Inoue-Choi M et al.
JAMA Intern Med. 2017; 177(1):87-95 doi;10.1001/ jamainternmed.2016.7511

Willkommen bei der
Deutschen Gesellschaft für Nikotin-
und Tabakforschung e. V. (DGNTF)

Die Deutsche Gesellschaft für Nikotin- und Tabakforschung e.V. (DGNTF) wurde 1998 gegründet. Als wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft beschäftigen wir uns seitdem zum einen mit den Themen Rauchprävention & Tabakentwöhnung. Wir fördern Projekte und Initiativen oder führen diese selbst durch. Wir entwickeln praxisrelevante Konzepte in und Fort- und Weiterbildungen. Zum anderen steht für uns die Förderung von Forschung & Engagement im Vordergrund. Wir beteiligen uns an medizinisch-wissenschaftlichen Kongressen, Konferenzen und Tagungen. Für langjähriges Engagement im Bereich Rauchen und Gesundheit verleihen wir die Fritz-Lickint-Medaille. In Anerkennung herausragender wissenschaftlicher Leistungen vergeben wir zudem den Fritz-Lickint-Förderpreis.